Pfadeinstellungen ext. Server

  • Hallo Forum,


    Ich habe einen externen Server (Linux) mit einer MySql Datenbank eingerichtet. Der Zugriff auf die Datenbank funktioniert mit Imabas einwandfrei. Nun mein Problem. Wenn ich ein Volume öffne, sehe ich nur rote Rechtecke. Das ist auch logisch, weil ja die Pfade zu den Bilddateien fehlen.
    Ich habe ein Volume mit absolutem Pfad und alle anderen Volumes mit relativem Pfad zum ersten Volume.
    Wie aber stelle ich diese Pfade nun richtig ein?
    Eintrag "\\server\Pfad zu den Dateien\" funktioniert nicht.
    Der einzige Weg geht über das Tool "SFTP Net Drive". Mit diesem Tool legt man lokal eine Laufwerk (z.B. Z:) an, das dann die Verbindung zum Server und dem Pfad zu den Bilddateien ermöglicht. Mit diesen Einträgen funktioniert dann der Zugriff zu den Bildern.
    Geht das nicht auch einfacher, d.h. direkt, mit entsprechenden Einträgen in Imabas?


    Danke für Euer mitdenken.


    Liebe Grüsse
    H. Herzig

  • Hallo,


    also das mit dem Pfad sollte gehen. Evtl. mußt du im ersten Pulldown Feld die Schreibweise ändern (blauer Balken)


    Bei mir liegt die DB und die Bilder auf dem NAS.
    Das oberste Volumen "Bilderdatenbank" ist absolut auf das NAS verbunden
    dann alles relativ auf das oberste Volumen.



    MiRu

  • Hallo,


    hmm, da bin ich leider raus.


    Aber wo soll der Unterschied liegen???
    Pfad ist Pfad. Ob nun im eigenen Netz oder ausserhalb spielt doch nur der Zugang dorthin die Rolle.


    Dein Mappen des Laufwerks mit NetDrive hinterlegt die Anmeldedaten und verkürtzt den Pfad auf das neue Laufwerk.


    Kommt man an die Bilder anderweitig? Also über den Browser o.ä.
    Braucht man dazu entsprechende Rechte? Hat die IMABAS?


    Vielleicht liegt dort die Krux.
    MiRu

  • Hallo MiRu,


    Danke für Dein mitdenken. Ich meinte auch, das mit den Pfaden sollte keinen Unterschied machen, tut es aber doch.
    Über den Umweg von "SFTP Net Drive" erhalte ich folgenden Eintrag


    \\Server-IP\SFTP\Missions-Projekt\


    Wenn ich nun "SFTP Net Drive" ausschalte, kommt die Meldung:


    Das Verzeichnis "\\Server-IP\SFTP\Missions-Projekt\" existiert nicht.
    Trotzdem speichern?


    Anm.: Anstelle von Server-IP steht natürlich die richtige IP-Adresse des Servers.


    Trotz aller Spielereien mit dem Pfad erhalte ich immer:
    "Das Verzeichnis .... existiert nicht"


    Vielleicht finden sich hier im Forum doch noch einige, die auch schon auf die Idee kamen auf einem Linux-Server seine Datenbank unterzubringen für den allgemeinen Zugang. Bitte meldet Euch. Ich könnte mir gut vorstellen, dass das Problem Serverseitig an der Rechtevergabe liegt.


    Ich versuche es weiter und melde mich, wenn ich eine Lösung gefunden habe.



    Liebe Grüsse
    Hans


    PS: Mich überzeugt Imabas als Bilddatenbank trotzdem.

  • Hallo,


    Ah, jetzt hab ich es...
    So kann es (glaube ich) nicht gehen...
    Du verbindest Dich ja über NetDrive mit einem FTP Server.


    Das bedeutet auch IMABAS müßte als (S)FTP-Client kommen und die Bilder holen. Das kann es nicht. Hinter (S)FTP steckt ja ein Protokoll.


    Deshalb fragte ich, ob Du Zugriff auf die Bilder über den Browser hast, bzw. über Dateiexplorer. Dann wäre der Zugriff auch "ohne Umwege".


    Da hilft nur vorher mappen... (NetDrive)


    MiRu

  • Hallo,


    Zitat

    Da hilft nur vorher mappen... (NetDrive)


    mit dem Mappen (oder Mounten) meinte ich das Verbinden eines Laufwerksbuchstaben mit dem entfernten Verzeichnis über NetDrive.


    Also es bleibt..., so wie Du es bisher machst.


    MiRu

  • Wie Kai schon sagte, solltest Du dringenst auf SMB-Shares gehen. Diese verbindest Du dann im Windows Explorer oder über einen Befehl an der Eingabeaufforderung:


    Code
    1. net use p: \\DEIN-LINUX-Server\Imabas


    /b!

  • Hallo zusammen,


    Ich habe mich lange nicht gemeldet. Es gibt halt auch noch andere Dinge :-|


    Das mit SAMBA ist glaub ich nicht eine so gute Idee. Mein Linux Server liegt ausserhalb meines lokalen Netzwerkes - also draussen in der weiten Welt und da wird vor SAMBA gewarnt. So liest man wenigsten. Vielleicht habt ihr andere Erfahrungen gemacht.
    Die Verbindung über SFTP Net Drive ist immer noch meine einzig gute Verbindung zum Server, obwohl alle, denen ich die Verbindungsdaten gebe nach Lust und Laune in den Imabas-Verzeichnissen herumwerkeln könnten. Das möchte ich verhindern.


    Liebe Grüsse
    Hans

  • Hallo Bernd,
    Auf Deine Frage, was ich eigentlich will, möchte ich mit einem Vergleich Antworten.
    So wie ich mit meinem Web-Browser (Firefox) auf eine Website zugreife und eine Antwort vom Webserver erhalte , möchte ich mit Imabas eine Anfrage an meinen ext. Server stellen, und eine Antwort von diesem erhalten ohne über den Umweg eines zusätzlichen Programmes (SFTP Netdrive).
    (Die CMS Webseiten arbeiten ja auch mit Datenbanken und Dateien in verschiedenen Verzeichnissen)


    Zurück zu Imabas:
    - Zugriff auf die Imabas-Datenbank kann ich ja in Imabas einstellen - gut.
    - Definieren wo Imabas aber die Bilder und Vorschaubilder findet, geht nicht so elegant, da muss ich schon noch SFTP Netdrive bemühen und dann z.B. im Pfad zu dem Haupt-Volume den Eintrag "Z:\Imabas\Bilder\" eintragen.


    Ohne in Zukunft vorher SFTP Netrdive zu starten, bekomme ich in Imabas nur rote Rechtecke an Stelle der Bilder. Und genaun das möchte ich umgehen. Für mich persönlich zwar kein Problem, aber wenn ich einem Bekannten den Zugriff auf meine Datenbank ermöglichen will, muss er zuerst auch SFTP Netdrive (oder ähnliche) installieren und konfigurieren. Damit hat er aber auch gleichzeitig die Möglichkeit, meine Daten zu manipulieren, ob bewusst oder unbewusst :-?
    Laut Antwort vom Support (Kai) sind diese zwei Einstellungen auch zwei Paar Schuhe und die zweite Forderung (Definition der Verzeichnispfade) nicht so einfach in Imabas zu implementieren.


    Vom Einsatz von SAMBA in öffentlichen Netzen wird ja mehrfach dringend abgeraten.


    Nun hoffe ich, mit dieser langen Antwort nicht noch mehr Unklarheiten geschaffen zu haben.


    Liebe Grüsse
    Hans

  • OK, so halbwegs verstehe ich das - aber wieso muss den der Server extern (also im Internet) stehen?


    Sicherlich ist CIFS/SMB (Samba) im Internet keine gute Idee - daher würde ich in Deinem Fall einen VPN-Tunnel zwischen dem Router zuhause und dem Server im Internet bauen.


    Alternativ sollte es auch gehen, zuhause die SMB-Freigaben bereit zu stellen (z.B. NAS), dann könntest Du aber auch gleich die Imabas-Datenbank mit dort drauf legen.


    /b!

  • Hallo Bernd,


    Nach meiner letzten Antwort und einigen Überlegungen bin ich glaub ich drauf gekommen. Da ich schon einige CMS Homepages eingerichtet habe, war ich wohl etwas "vorbelastet".
    Das CMS auf dem Webserver sendet mir auf Anfrage meine gewünschten Daten.
    Imabas muss sich die Daten abholen, da ist ja sonst nichts auf dem Server ist als meine Datenbank und die Daten (wenigstens fast nichts :-| ). Und da muss Imabas ja schon wissen, wo es die Daten holen muss. Lokal gebe ich ihm ja auch einen Ort an (z.B. E://Imabas/Bilder) wo es die Daten findet. Also muss ich ihm mit Hilfe von SFTP Netdrive ein virtuelles Laufwerk ( z.B. Z://Imabas/Bilder) angeben.
    Dass die Pfadangabe (\\IP des Servers\Datenverzeichnis\) in Imabas nicht funktioniert, liegt meiner Meinung nach nicht an Imabas sondern an (meinem) Windows 10. Dort funktioniert nämlich "Netzwerkadresse hinzufügen .." auch nicht und antwortet mit einem "Laufwerk nicht gefunden" oder sowas.


    So, nun glaube ich, die Antworten auf meine Fragen mit Hilfe dieser Diskusion gefunden zu haben. Ob mit WebDAV, SFTP Netdrive, SAMBA oder VPN, irgendwie muss ich raus in die "weite Welt". Da macht auch ein NAS keinen Unterschied, ausser dass ich dort einfacher Sicherheitsrelevante Einstellungen machen kann.


    Vielen Dank allen für das Mitdenken. Wenn ich eine Lösung gefunden habe für das Windows-Problem "Netzlaufwerk verbinden", werde ich sie noch posten. Oder vielleich hat ja jemand schon eine Lösung? Ich bin für Hilfe immer "empfänglich" .


    Liebe Grüsse
    Hans

  • Da gäbe es mehrere Möglichkeiten:


    • eine Windows VM über die der Zugriff ins Heimnetzwerk per RDP (+Portweitreleitung am Router erfolgt), die VM könnte mittlerer Weile gleich auf dem NAS mitlaufen
    • OnTheWayExport
    • VPN Verbindung von Honolulu auf Deinen Router zuhause
    • Remote Desktop Session Host in der Cloud (was aber den Rahmen hier sprengen würde
    • Replikation der Dateisystem-Struktur ...


    1-3 halte ich für recht einfach realisierbar, 4 und 5 habe ich getestet benötigt aber einiges an KnowHow.


    /b!

  • Hallo Bernd,


    Danke für Deine Tipp's. Aber wenn mehrere Personen von verschiedenen Orten am gleichen Projekt arbeiten wollen, gibt es für mich nur einen externen Server mit allem drauf (Datenbak und Daten). Wie sonst soll das Projekt für alle immer aktuell sein?
    Ich will meinen PC oder auch meinen lokalen Server nicht Tag und Nacht laufen lassen wegen des Stromverbrauchs. Höchstens ein NAS , aber so einen besitze ich noch nicht :c045: . Kommt noch.


    OnTheWay benutze ich schon. Gebe ich über Dropbox Interessierten frei. Eignet sich aber nur für einen Themenüberblick. Z.B. suche nach bestimmten Personen funktioniert damit nicht.


    Liebe Grüsse
    Hans

  • Hallo Hamid,
    ich hatte eine vergleichbare Konstellation wie du anstrebst bereits am laufen. Mit den Clients von ExpanDrive.com oder NetDrive.net kannst du das Laufwerk beim Login automatisch verbinden lassen - das spart dir zumindest den manuellen Verbindungsaufbau zum SFTP. Bei NetDrive kannst du auch per Kommandozeile (siehe hier) eine Verbindung aufbauen - damit kann auch eine .cmd Batch im AutoStart Ordner verwendet werden.


    Mit etwas Aufwand lässt sich eine etwas bessere Lösung umsetzen. Einfacher geht das Ganze hier mit einem Windows Server, aber auch mit Linux ist es machbar. Das Prinzip ist simpel - Über Internet ist nur der VPN Server erreichbar, über VPN sind MySQL und Samba erreichbar. Generell ist das keine einfache Sache und birgt enormes Risikopotential - ich kann nur empfehlen die Finger davon zu lassen, wenn du nicht genau weisst was du tust :-).
    1) Firewall Regeln um Zugriff auf MySQL und Samba aus dem "nicht VPN" zu unterbinden.
    2) VPN Server auf dem Linux installieren - PPTPd z.B. kann direkt mit Windows Bordmitteln angewählt werden. VPN Server bekommt ein privates IP Netz (z.B. 192.168.111.1 netmask 255.255.255.0)
    3) Firewall Regeln um Zugriff auf MySQL und Samba aus dem VPN zu erlauben.
    4) MySQL und SAMBA akzeptieren Verbindungen nur aus dem privaten Subnetz. Bei MySQL musst du bind-address = 192.168.111.1 und den Host für die Benutzer entsprechend konfigurieren - leider ist der MySQL dann nicht mehr über 127.0.0.1 erreichbar. Bei Samba müssen die Parameter interfaces = ppp* und bind interfaces only = yes gesetzt werden. Die Shares bei Samba über die Parameter hosts allow = 192.168.111.0/24 und hosts deny = 0.0.0.0/0 absichern.
    5) Wenn nun die VPN Verbindung zum Linux aufgebaut ist können die Samba Shares über IP in UNC Adressen z.B. \\192.168.111.1\imabas genutzt werden.


    liebe Grüße
    Marc